Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

1

Freitag, 27. Mai 2011, 11:59

Curtiss JN4-Jenny-Fiddlersgreen. Kopie: Beitrag aus http:// d-kartonmodellbau.forumieren.de/


Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:14






...und weiter gehts mit den
historischen!
Diesmal hab ich einen Curtis-Doppeldecker in der Mache:
So
schaut der Bauplan aus...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bevor es aber mit dem Flieger losgeht,der
als Postmaschine ausgelegt ist,werde ich erst mal den dazugehoerigen Ford T
bauen.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


(schau mal Olli,deine Lieblinge.Im Vordergrund.
)



die Bilder:

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen






Fuer die Raeder muss man sich
halt was einfallen lassen.
Bei mir schaut das so aus...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


Ein paar Laschen zurechtgeschnipselt unt
untergeklebt,dazu noch eine Querversteifung fuer die Trittbretter,damit die sich
nicht hochbiegen..



dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


vorne zwei Winkelchen fuer die
Kotfluegel.



und mit Gruen anpinseln.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bei den Innenflaechen hab ich ebenfalls
versucht,noch ein wenig Farbe hinzukriegen...haette ich besser mal vorher machen
sollen.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




Jetzt muss mir noch was einfallen,wie
ich die hinteren Kotfluegel vernuenftig befestigt bekomme.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



...und der Knick vorn im Dach...einfach
graeuslich...


Trotzdem,andi,als Karosseriemann,kann ich das nicht so
lassen...

Aber erst mal der hintere Teil.
So hab ich
mir das vorgestellt:
Einfach einen Winkel einkleben und darauf noch ne
Quertraverse.


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



So,hinten waere es soweit in
Ordnung...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bleibt immer noch der Knick.Vor Allem,die
Vorderachese.
Die Raeder schleifen ja so am Kotfluegel.
Also,unten wieder
abschneiden und neu machen.


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Nun schneide ich aber endgueltig den
Rahmen vorne Weg!

Aus zerteilten Kaffeeruehrstaebchen hab ich mir
Rahmenteile geschnitzt..die kommen anstelle dessen dort eingeklebt..

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



so gefaellt mir das Waegelchen wesentlich
besser...der Knick im Dach ist auch weg.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09




„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

2

Freitag, 27. Mai 2011, 12:00

Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:16






Die ersten Teile des
Flugzeuges sind ausgeschnitten.
Da es keinerlei Verstaerkungen des Rumpfes
gibt,hab ich zusaetzliche Spanten zurechtgeschnitten und eingeklebt.
Ebenso
sind die Pilotenkanzeln ausgeschnitten und die Instrumententafeln nach innen
versetzt.

Auch kommen Sitze ins Flugzeug.Die Abwicklung derer hab ich von
dem Sitz der "Bleriot" entnommen...man sieht es unter dem Rumpf...die
Bleistiftzeichnung...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



...und so sehen die fertigen Sitze
aus.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


(sind zwar keine Ratansitze,wie es eigendlich
sein sollte,aber hauptsache der Pilot und sein eventueller Begleiter muessen
nicht stehen. )



[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09













Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:19






Jetzt gibt es auch kein
zurueck mehr, der Rumpf ist von unten dicht.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bevor ich da noch die Steuerknueppel
reinpfriemel muss ich wohl noch mal mit Farbe ran...sind ein wenig zuviel weisse
Stellen zu sehen.




Jetzt wird sich an die Fluegel gewagt..die
ich wohlweislich auch verstaerkt habe...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09




„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

3

Freitag, 27. Mai 2011, 12:00

Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:21






..und auch hier ist
mittlerweile wieder ein kleiner Fortschritt zu verzeichnen.
Beide
Tragflaechen sind angeklebt.


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


Die schon vorhandenen Tragspanten(oder wie das
heisst) hab ich aus stabilitaetsgruenden besser aus kleinen Holzspaenen
gemacht...

Auch fuer das Fahrwerk,das ja eh nicht sonderlich stabil
ist,erschien mir Papier auch nicht sonderlich geeignet.
Das ist
hier(ausnahmsweise) aus Kupferdraht,wobei die Querachse,welche die Raeder
spaeter aufnimmt mit den beiden Seitenteilen verloetet ist...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Die beiden oberteile des Motors hab ich
nochmals verdoppelt,so das wird die Zylinderkoepfe ein wenig erhaben
wirken.


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09













Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:23






Jetzt wird sich ueber
die Raeder hergemacht...
Aus den gedruckten Teile seh ich,das es
Speichenfelgen waren,die verwendet werden.
Also,lasst uns mal einen Versuch
starten,um so was auch aus Papier herzustellen....

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Maß nehmen und 6 Pappscheiben
ausschneiden,dann noch den inneren Ring ausschneiden,das nur noch die Flaeche
des Reifen uebrig bleibt...die kleineren Kreisausschnitte werden auch noch
benoetigt...


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


Dann um einen Ring etwas schwarzen Zwirn
wickeln,das sollen die Speichen sein...
Danach jeweils einen Pappring vorn
und hinten aufkleben...so wie es beim rechten Rad zu sehen ist.



dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Aus den inneren Teilen wird dann noch ein
Passendes Teil fuer die Nabe ausgestochen und mittig verklebt.
Jetzt heisst
es erst mal wieder warten...bis alles getrocknet ist.Danach das Ganze Schwarz
anmalen und fertig sind die Einfachen Speichenraeder...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09




„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

4

Freitag, 27. Mai 2011, 12:01

Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:24






Die Raeder an den
Achsen...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Die Auspuffkruemmer sind auch mittels
zusaetzlicher Klebstoffspur etwas dimensionierter...



[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09













Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:25






Beim Heck ist mir ein
Missgeschick passiert.
Die senkrechte Flosse hab ich fals angeklebt,also
blieb nichts uebrig,als sie neu zu machen...allerdings diesmal nur auf
80g-Papier und in schwarzweiss..die alte hab ich aus Stabilitaetsgruenden
drunter gelassen...


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



der Propeller ist ebenfalls an Ort und
Stelle...

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



so wie der Hecksporn.
Der ist auch aus
Draht gemacht und zusaetzlich noch ein duennerer als Federung zum
Heckleitwerk(wie es auch im Orginalen ist.)

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09













Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:28






Jetzt gehts ans Strippen
ziehen ...
Und davon hat`s eine ganze Menge.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen

„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

5

Freitag, 27. Mai 2011, 12:02

Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:30






Au Weia!
Was hat so
ein Doppeldecker viele Strippen!!

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



...und ich bin immer noch nicht fertig
damit!

...zumindest die unteren runden Spanten sind
angebracht...und die oberen in der Entstehung.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen





...weiter gehts an der
"Strippenfront".

Ich glaube,langsam ereiche ich das Ziel!


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Die oberen Verspannungen sind dran.Ebenso
die Draehte fuer das hintere Hoehenleitwerk.

Jetzt fehlen nur noch die
unteren Seile an den Seitenrudern...ist aber erst mal wieder abzuwarten,bis
alles angetrocknet ist.




Jetzt zeig ich euch den Flieger
aber noch mal...


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen




dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



So,das war`s.Jetzt such ich mir nen
schoenen Platz dafuer...



[size=1]der
Camper
[/size]


Geburtstag:: 23.08.1956
Ort::
Hilden
Anzahl der Beiträge: 269
Anmeldedatum:
17.11.09




„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

7

Freitag, 27. Mai 2011, 12:06

Re: Curtiss
JN4-Jenny-Fiddlersgreen.

der Camper am Do 14 Jan 2010 - 21:37






Wer mich kennt,der
weiss,das da noch was Kommt!!

Wer es bis hier hin geschafft hat,den
Baubericht zu lesen...der soll auch richtig was zu lesen bekommen...

Die
Biografie vom Schoepfer dieser und anderer
Maschinen!

(Textquelle:Wikipedia)

Glenn
Curtiss


Glenn Hammond Curtiss (* 21. Mai 1878 in Hammondsport,
New York; † 23. Juli 1930 in Buffalo) war ein amerikanischer Rennfahrer,
Luftfahrtpionier, Pilot und Unternehmer.

dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Foto:Gemeinfrei.

Der junge Glenn
Curtiss
Glenn Hammond Curtiss wurde als Sohn von Frank Richmond Curtiss und
Lua Curtiss in einem Weingut mit dem Namen Castle Hill geboren. Obwohl sein
Vater bereits 1882 starb, genoss er eine behütete Kindheit. Seine Arbeitskraft
wurde schon früh von seiner Familie beansprucht, die ihn in den Weinbergen bei
der Ernte helfen ließ. In der Schule begeisterte ihn die Mathematik, in der er
Bestnoten nach Hause brachte. Man sagte ihm allerdings nach, dass er eine halbe
Stunde zum Nachdenken über etwas brauchte, was man normalerweise in fünfzehn
Minuten erledigen könnte. 1890 zog die Familie nach Rochester, da es dort für
Glenns taube Schwester eine Schule gab. Nach Abschluss der Schule arbeitete
Curtiss ab 1892 zuerst als Fahrrad-Telegrammbote, dann in der Kamerafertigung
bei Eastman. Damit war sein Weg vorgezeichnet. Er war nicht nur ein guter
Mechaniker, sondern auch ein guter Radfahrer, und so kaufte sich Curtiss 1895
sein erstes eigenes Fahrrad. Damit nahm er an Radrennen teil und konnte 1896
bereits seine erste Meisterschaft in New York für sich entscheiden. Am 7. März
1898 heiratete er Lena Pearl Neff. Mit Ihr hatte Curtiss vier Kinder.
„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

8

Freitag, 27. Mai 2011, 12:06

Fahrrad- und Motorradzeit
Durch die bei den Radrennen gewonnenen Erfahrungen
gelang es ihm, nach zwischenzeitlicher Gründung seiner Fahrradreparaturwerkstatt
im Jahre 1900 eine eigene Fahrradproduktion mit dem Markennamen Hercules
aufzubauen. Da Fahrräder bald mit Motoren ausgerüstet wurden, schwenkte Curtiss
1901 auf diesen Kundenwunsch ein und wurde auch zum Motorradproduzent. Zunächst
bezog er Motoren von Zulieferern. Da diese jedoch mit Mängeln behaftet und
schwer waren, konstruierte Curtiss 1902 einen eigenen, sehr leistungsfähigen und
leichten Motor, mit dem er seine Motorräder ausrüstete.
Eine dieser
Motorräder mit diesem Hochleistungsaggregat und von Curtiss selbst gesteuert,
erreichte am 30. Mai 1903 einen neuen Weltrekord über die Meile mit einer
Geschwindigkeit von 103 km/h. Curtiss nahm an vielen Rennen teil und wurde auch
erster amerikanischer Motorradmeister. Durch diese Erfolge ermutigt,
konstruierte Curtiss stärkere Motoren und haltbarere Fahrwerke. Er entwickelte
den Gasdrehgriff im Jahre 1904 und errang 1905 die Geschwindigkeitsweltrekorde
über eine, zwei und drei Meilen. Schließlich erreichte er mit einem etwa 40 PS
starken 8-Zylinder V-Motor 1907 den inoffiziellen Weltrekord mit 219,4 km/h.
Curtiss war damit bis zum Jahre 1911 der schnellste Mann der Welt. Im Jahre 1910
wurde die Motorradabteilung an Teronautic verkauft und der Name der Motorräder
lautete nun Marvel. 1914 schließlich wurde die Produktion komplett
aufgegeben.


Die Luftfahrt
Doch bereits der erste Motor von
Curtiss erregte genug Aufmerksamkeit. So bestellte 1904 Thomas Scott Baldwin
einen solchen Motor für das erste amerikanische Luftschiff als Antriebsquelle.
Bald wuchs aus der Einzelunternehmung von Curtiss ein richtiges Werk und er
schloss sich mit vier weiteren Teilhabern am 19. Oktober 1905 zur Glenn Hammond
Curtiss Manufacturing Company zusammen. Im Mai des Jahres 1906 schlug Curtiss
den Gebrüdern Wright den Einsatz eines seiner Motoren in einem Wright-Flugzeug
vor. Man traf sich auch im August, jedoch lehnten die Wrights letztlich
ab.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Gedanke des Fliegens in Curtiss
verankert. Seinen ersten Flug unternahm er am 28. Juni 1907 in einem
Baldwin-Luftschiff. Um dem Ziel näher zu kommen, schloss sich Curtiss mit
Alexander Graham Bell und anderen Gründungsmitgliedern zusammen und gründete die
Aerial Experiment Association in Halifax, Kanada. Curtiss wurde in dieser
Unternehmung Versuchsleiter. Mit der neuen Gesellschaft im Rücken gab es im
Dezember einen erneuten Versuch seitens Curtiss, seine Motoren an die
Wright-Brüder zu liefern, jedoch lehnten diese auch dieses Mal ab. Am 21. Mai
1908 machte Curtiss seinen ersten Flug in einem Flugzeug. Bereits am 21. Juni
desselben Jahres startete Curtiss mit einer eigenen Konstruktion, der June Bug,
und erreichte gleich einen neuen amerikanischen Streckenrekord (386 m). Am 4.
Juli gelang es mit der gleichen Maschine, den ersten von 3 Luftfahrtpreisen von
Scientific American zu erlangen, indem Curtiss über einen Kilometer weit flog.
Im November 1909 versuchte man mit einer auf Schwimmern gesetzten June Bug vom
Wasser zu starten, was jedoch nicht gelang. Dieser Misserfolg spornte Curtiss an
und er begann umfangreiche Versuche zum hydrodynamischen Widerstand von
Bootskörpern.
Im Jahre 1909 gründete Curtiss mit August Herring ein weiteres
Luftfahrtunternehmen, die Herring-Curtiss Company. In diesem Unternehmen
entstand bald der Curtiss Gold Bug und, als verkleinerte und auf
Höchstgeschwindigkeit ausgelegte Variante, der Curtiss Golden Flyer. Das Gold in
der Typenbezeichnung wurde wegen der gelblich leuchtenden Stoffbespannung
gewählt. Unmittelbar nach der Fertigstellung im August 1909 wurde die Maschine
nach Europa verschifft, um in Reims, Frankreich an dem mit insgesamt 25.000
Franc dotierten Grande Semaine d'Aviation de la Champagne Luftrennen
teilzunehmen. Der Motor der Maschine leitete sich aus dem Motorrad-V-8-Motor ab,
war jedoch wassergekühlt. Am 28. August 1909 erlangte er einen neuen
offiziellen, FAI-anerkannten Geschwindigkeitsweltrekord für Flugzeuge mit 76,749
km/h, den er beim erstmals ausgetragenen Gordon Bennett Cup erreichte. Außerdem
konnte er sich auch den Sieg über die 30-km-Distanz sichern.
Im Anschluss an
diese Veranstaltung reichten die Gebrüder Wright in den USA eine Klage ein.
Grund war die Verletzung ihrer Rechte an der von Curtiss verwendeten
Querruderanlage. Dieser Streit dauerte bis 1917 an, als die US-Regierung
aufgrund des Weltkrieges den Streit entschärfte.
„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

9

Freitag, 27. Mai 2011, 12:07

Im Mai des Jahres 1910 war ein neues Wasserflugzeug der Curtiss Aeroplane and
Motor Company Incorporated fertig, aber auch das konnte sich nicht vom Wasser
lösen. Am 29. Mai flog Curtiss von Albany entlang des Hudson River nach New York
City und gewann so den mit 10.000 $ dotierten Pulitzer-Preis für einen Flug über
100 Meilen Entfernung über Wasser. Das eingesetzte Flugzeug war kein
Wasserflugzeug, besaß jedoch Auftriebskörper für eine eventuelle Notwasserung.
Curtiss erhielt die erste Pilotenlizenz, die in den USA ausgestellt wurde. Am
14. November gelang der Start eines Curtiss-Flugzeuges von einem Schiff, dem am
18. Januar 1911 eine Landung auf einem Schiff folgte. Inzwischen war es Curtiss
gelungen, durch die Entwicklung einer neuen Schwimmerform den Start eines
Flugzeuges vom Wasser zu erreichen. Dies gelang am 26. Januar. Bereits einen
Monat später startete ein Amphibienflugzeug. Dies sicherte die Aufmerksamkeit
der US-Marine für die Modelle von Curtiss (z.B. Curtiss JN-4), die ihm eine
Fertigungsgenehmigung für Flugzeuge ausstellte. Im Mai mietete Curtiss ein Areal
um dort Armeemitglieder zu Piloten auszubilden. Am 8. Mai 1911 bestellte die
Marine dann zwei Flugzeuge bei Curtiss. Am 30. Juni demonstrierte Curtiss die
militärische Verwendbarkeit des Flugzeuges, als es ihm gelang, mitgeführte
Bombenattrappen auf ein Kriegsschiff abzuwerfen. Dabei trafen 15 von 17
Attrappen.

1916 entwickelte er das erste Flugboot mit dem neu
entwickelten Stufenrumpf. Seine Firma ging an die Börse, und er wurde ihr erster
Präsident. Im Jahr 1920 verließ Curtiss seine Firma und zog mit seiner Familie
nach Florida. Er verstarb 1930 nach einer Blinddarmoperation (andere Quellen:
Herzinfarkt).
„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

10

Freitag, 27. Mai 2011, 12:07

Curtiss Golden Flyer
Der Curtiss Golden Flyer war ein Doppeldeckerflugzeug
mit vornliegendem Höhenruder und festem Bugradfahrwerk des US-amerikanischen
Unternehmens Herring-Curtiss Company. Es handelte sich um eine verkleinerte
Version des Curtiss Gold Bug.
Die Maschine wurde aus Bambusstangen gefertigt.
Der Rumpf und die Tragflächen waren mit Stahldraht verspannt. Als Antrieb wählte
man einen auf Wasserkühlung umgebauten V8 Motor, den Curtiss vorher in einem
Motorrad verwendet hatte und der direkt auf einen Druckpropeller von 2,13 m
Durchmesser arbeitete. Die Tragflächen waren nur oben bespannt und mit einem
gelblichen Firnes behandelt, der den Ausdruck Gold in der Typenbezeichnung
erklärte. Zwischen oberer und unterer Fläche waren die Querruder eingehängt, die
durch verschieben des Pilotensitzes betätigt wurden. Im Heck befand sich eine
horizontale Stabilisierungsfläche und das Seitenruder, das durch ein Rad
betätigt wurde. Das Höhenruder befand sich vorne und wurde durch
Vor/zurück-Bewegung des Rades betätigt.
Nach der Fertigstellung im August
1909 wurde die Maschine aus den USA nach Reims gebracht um an dem Grande Semaine
d'Aviation de la Champagne Luftrennen teilzunehmen. Am 28. August 1909 gelang es
Glenn Curtiss einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Landflugzeuge mit
76,749 km/h aufzustellen. Dies geschah beim Gordon Bennett Cup.
Technische
Daten
· Spannweite: 8,00
· Länge: 7,62 m
· Leergewicht: 213 kg
·
Startgewicht: 313 kg
· Triebwerk: Curtiss V8 mit etwa 50 PS bei 1800 min-1



dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen


Curtis links im Bild.
„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

11

Freitag, 27. Mai 2011, 12:08

AEA June Bug
Die June Bug (oder Aerodrome #3) war ein früher Doppeldecker von
Glenn Curtiss aus dem Jahre 1908. Er wurde von der Aerial Experiment Association
gebaut.
Der Erstflug mit Glenn Curtiss erfolgte am 21. Mai 1908. Da die
Leistung so überzeugend war, entschloss sich die AEA die June Bug um die
Scientific American Trophy fliegen zu lassen. Um die Trophy zu gewinnen, musste
die Maschine den ersten beglaubigten Flug über einen Kilometer schaffen.
Die
AEA kontaktierte die Gebrüder Wright, um Ihnen die Chance zum ersten Versuch zu
geben, aber sie lehnten sie ab. Am 4. Juli 1908 startete Curtiss in Hammondsport
und flog 1,6 Kilometer in einer Minute und 40 Sekunden. So erhielt er den Preis
über 25.000 US-Dollar. Zwar hatten die Wrights bereits 1905 einen Flug über 38
km geflogen, allerdings sahen die Kriterien der Scientific American Trophy vor,
das ein Flugzeug selbstständig abheben musste und nicht über eine Startrampe
gestartet werden durfte.
Die Wrights wollten gegen die Preisvergabe vorgehen,
weil die June Bug angeblich ein Steuerungssystem wie die Wright Flyer-Modelle
verwendete. Tatsache war aber, das die June Bug ein komplett anderes
Steuersystem benutzte. Es basierte auf dreieckigen Höhenrudern. Diese wurden
1911 erfolgreich von Alexander Graham Bell patentiert. Die Richter entschieden
1913, dass die Steuerung eine Ableitung des Wright-Patent sei.

AEA Loon

Von Oktober bis November 1908 wurde die June Bug mit Schwimmern ausgestattet
und in AEA Loon umbenannt. Am 28. November 1908 erfolgten Startversuche, aber
die Maschine konnte bei max. 43 km/h nicht abheben. Am 2. Januar 1909 crashte
die Maschine beim Start und sank. Die Maschine wurde zwar wieder aufgebaut, aber
nie wieder verwendet. Sie verrottete in einem Bootshaus.
Der erste Flug mit
einem Wasserflugzeug gelang 1910 dem Franzosen Henri Fabre. Curtiss zog 1911 mit
der Curtiss A-1 Triad nach.



dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen

„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

12

Freitag, 27. Mai 2011, 12:08

Curtiss A-1
Die Curtiss A-1 Triad aus dem Jahre 1911 war das erste Flugzeug
der US-Marine.
Das Amphibienflugzeug A-1 Triad wurde von Glenn Curtiss aus
dem Landflugzeug Curtiss D Pusher entwickelt. Im Oktober 1911 traf der
Curtiss-Pilot Eugene Burton Ely den Captain der US-Marine Washington Chambers,
der angewiesen worden war, den militärischen Nutzen der Marinefliegerei zu
erkunden. Am 14. November 1910 hob Ely von einer Plattform, die auf dem leichten
Kreuzer USS Birmingham errichtet worden war, ab.
Die Marineführung war stark
beeindruckt von der Vorführung. Die US-Marine beorderte Leutnant Theodore Gordon
Ellyson am 23. Dezember 1910 zum Flugtraining in das Glenn Curtiss Aviation Camp
auf North Island, San Diego. Ellyson erreichte im Januar 1911 das Kamp. Nach
gründlicher Einweisung flog Ellyson erstmals am 31. März.
Am 8. Mai bestellte
Captain Chambers zwei Curtiss-Doppeldecker, einer davon war die Triad. Es war
ein Amphibienflugzeug mit Druckpropeller. Es konnte 96 km/h schnell fliegen und
einen Passagier mitnehmen.
Die A-1 Triad wurde das erste Flugzeug der
US-Marine und bekam die Bezeichnung U.S. Navy Airplane No.1. Am 1. Juli 1911
wurde die Maschine von Glenn Curtiss mit Ellyson als Passagier vom Lake Keuka
aus geflogen. Ellyson flog noch am Abend des Tages die Maschine zweimal
alleine.
Am 3. Juli machte Ellyson den ersten Nachtflug der US-Marine vom
Lake Keuka nach Hammondsport, New York. Curtiss überführte danach die zweite
Maschine, die A-2. Am 7. September flog Ellyson von einer provisorischen
Startrampe am Lake Keuka. Die erfolgreichen Tests sollten Starts von Flugdecks
simulieren. Am 25. Oktober flogen Ellyson und Leutnant J. H. Towers einen
Überlandflug von 180 km in 122 Minuten.
Die US-Marine experimentierte danach
mit Druckluft-Flugzeugkatapults in Annapolis. Der Versuch am 31. Juli 1912 mit
Ellyson scheiterte allerdings. Ein Seitenwind drückte die Maschine ins Wasser
und Ellyson konnte sich unverletzt schwimmend retten.
Leutnant J. H. Towers
stellte am 12. Oktober 1912 einen Dauerflugrekord mit der A-1 auf. Die Maschine
blieb 6 Stunden, 10 Minuten und 35 Sekunden in der Luft.
Die A-1 wurde noch
bis 1917 als Schulflugzeug bei US-Marine verwendet.



dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen

„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus

Admin

Administrator

  • »Admin« ist männlich
  • »Admin« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 20. Mai 2011

Wohnort: Heidelberg

  • Nachricht senden

13

Freitag, 27. Mai 2011, 12:09

Am 15. September 2004 flog der Pilot Jim Poel einen Triad A-1-Nachbau auf dem
Lake Keuka.
Technische Daten
Curtiss A-1 Triad:
Kenngröße
Daten
Länge 8,7 m
Flügelspannweite 11,2 m
Tragflügelfläche 30,75

Höhe 2,6 m
Antrieb Ein Curtiss OX-5-V8-Motor mit 75
PS
Höchstgeschwindigkeit 96 km/h
Besatzung Pilot und
Passagier
Fluggewicht 714 kg



Curtiss JN-4
Die Curtiss JN-4
Jenny ist ein Doppeldecker, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg vom US-Amerikaner
Glenn Curtiss entwickelt worden war und während des Krieges als Schulflugzeug
benutzt wurde. Sie war das erste massenproduzierte und in großen Stückzahlen
hergestellte Flugzeug in den USA, obwohl sie technologisch keine Besonderheiten
aufwies.


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bild:gemeinfrei.
Vielleicht resultierte
die Motivation von Curtiss zur Entwicklung der JN-4 aus den vielen tödlichen
Unfällen unter Flugschülern, deren Zeuge er während des ersten Jahrzehnts der
motorisierten Luftfahrt wurde. Als Curtiss mehrere Entwürfe entwickelt hatte,
war in Europa der Krieg bereits in vollem Gange. Das Royal Flying Corps war sein
erster Großkunde, und diese Bestellung trieb die Popularität der "Jenny" als
Schulungsflugzeug weiter voran. Sie war dennoch nicht schnell und wendig genug,
um als Kampfflugzeug eingesetzt zu werden. Allerdings wurden auf ihr, ab dem
US-amerikanischen Kriegseintritt im April 1917, ca. 95 % aller US-amerikanischen
und kanadischen Piloten geschult.
Insgesamt wurden 6.813 Maschinen gebaut.
1926 musste die Produktion aus Flugsicherheitsgründen eingestellt
werden.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden viele Maschinen auf dem zivilen
Markt verkauft. Sie war z.B. das erste Flugzeug von Charles Lindbergh. Die
geringe Geschwindigkeit und Stabilität machte sie ideal für Stunt- und
Aerobatikdarstellungen. Einige flogen noch in den 1930er Jahren.
Die Jenny
war groß und langsam, ihre Steuerung reagierte recht träge. Die Vorflugkontrolle
musste ausführlich sein, es wurde geprüft, ob alle Drähte, Streben, Stoffe und
verschiedene andere Teile richtig befestigt waren. Selbst an kälteren Tagen
konnte man eine Jenny gerade mal zu einem maximalen Steigflug von 122 m/min
bewegen.

Technische Daten:
JN-4
Kenngröße Daten
Länge 8,3
m
Flügelspannweite 13,35 m
Rumpfdurchmesser 4,7 m
Antrieb Curtiss OX-5
mit 90 PS
Treibstoffmenge 79 l
Höchstgeschwindigkeit 121
km/h
Dienstgipfelhöhe 3353 m
Reichweite 257 km
Besatzung 2
Mann
Leergewicht 662,25 kg
max. Startgewicht 871 kg


dieses Bild vergrößernDieses Bild verkleinernAnklicken, um die volle Größe zu
sehen



Bild:gemeinfrei.



So,ich
hoffe,es ist euch ausgiebig genug...
„Es ist die Krankheit der feigen Menschen, die nicht den Mut haben, direkt mit jemandem zu sprechen und hinter dem Rücken reden.“
Papst Franziskus