Posts by Marian Schahn

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    Liebes grüne Phantom,


    Bilder vom 2. Band sind leider noch keine vorhanden, da sich dieser Band
    in der Druckerei in der Druckvorstufe befindet. Die Druckerei hat die
    Auslieferung für die 7. – 8. Kalenderwoche zugesagt. Dann können auch Bilder
    gezeigt werden. Die Aufmachung des 2. Bandes entsprechen dem Band Nr. 1.
    Bilder hieraus kannst Du, liebes grüne Phantom, im folgendem Beitrag sehen.











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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    in einem Nachbarforum wird gerade ein Baubericht des Micromodels-Bogen
    „Old London Bridge“ veröffentlicht und ein vermeindlicher Konstruktionsfehler
    beschrieben. Als Herausgeber der Wiederauflagen der Original Micromodels-
    Bogen muss ich zu diesem Bericht doch einigens bemerken.
    So wird offensichtlich nicht ein Originalbogen verbaut, sondern Kopien eines
    Bogens, mit all seinen Unzulänglichkeiten die bei einem Scan anfallen.


    Im Jahr 2009 fand im Kartonmodell-Museum Heidelberg eine Sonderausstellung
    „Die Welt des Geoffrey Heighway“ statt.
    In dieser Ausstellung wurden auch Modelle der Old London Bridge ausgestellt.
    Einmal in der Art, die die Originalkarten ergaben und einmal in einer Größe,
    wo die Originalkarten von 9 x 13 cm auf die Größe von 29,7 x 42 cm vergrößert
    wurden. Selbst bei der riesigen Vergrößerung des Models traten die besagten
    Passerfehler nicht auf.


    Unten einige Bilder aus einem Baubericht zu der Old London Bridge und aus der
    Sonderausstellung.


    Die besagten Passerfehler sind nach meiner Meinung dadurch entstanden, dass
    ein Scan und nicht ein Originalbogen von Mocromodels London Ltd. verbaut wird.
    Es ist aus Bildern im besagten Baubericht ersichtlich, dass ein überarbeiteter
    Bogen mit neuen Texturen gebaut wird, der nicht den Originalbogen entspricht!
    Die engliche Firma D.G. Models hat sich hier die Freiheit genommen das Modell
    zu colorieren. Es handelt sich somit nicht um einen Originalbogen, sondon lediglich
    um die Interpretation eines Bogens von Geoffrey Heighway.


    Als Modellbauer sollte man sich immer im Klaren sein, dass man beim Verbauen
    von Kopien selten an das Original herankommt. Daher sollte man beim Kauf von
    Micromodels-Bogen auf die Originalversieglung der Bogen mit dem entsprechenden
    Siegel achten. Nur so erhält man einen original Micromodels-London Ltd. Bogen!
    Alles andere sind mehr oder weniger gute Kopien, wie der besagte Baubericht zeigt.










    Wäre beim Bau des Originalbogens eine Lücke von 3 mm aufgetreten, müsste
    diese bei der Vergrößerung des Models fast 3 cm betragen! Aber wie auf den
    Bildern ersichtlich besteht eine solche Lücke nicht. Es ist immer von Vorteil
    einen Originalbogen zu bauen, zumal der Originalbogen in der Preisspanne
    einer Kopie liegt!












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    Liebe Kartonmodellfreund,


    was in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts, in den Kriegswirren des
    II. Weltkrieges begann, und danach im Empire zur großen Beliebtheit wurde,
    begeht 2018 seinen offiziellen 75 Geburtstag. Micromodels.
    Zu diesem Anlass, können Kartonmodellfreunde den Bogen der „H.M.S. VANGUARD“
    kostenfrei downloaden.


    Micromodels London Ltd. wünscht viel Freude mit diesem Modell.









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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    London Papers Ltd. hat einen Modellbaukarton auf dem Markt gebracht, welches
    den Erfordernissen des Kartonmodellbaus nahezu perfekt entspricht.
    Neben dem idealen Papiergewicht zeichnet den Karton sein ca. 1/3 höheres
    Papiervolumen aus!
    Dadurch wird eine höhere Standfestigkeit der Modelle erreicht. Was dies für die
    Lebensdauer eines Kartonmodells bedeutet, kann sich der erfahrene Modellbauer
    selbst beantworten.
    Auch bei kleinen Modellteilen ist eine gute Formbarkeit gegeben.
    Besonders eignet sich dieser Modellbaukarton für unsere Downloadfreunde, die
    ihre Modelle auf einem einfachen Injektdrucker zu Hause ausdrucken.
    Bei http://www.kamobo.de ist dieser Modellbaukarton zu einem erschwinglichen Preis
    erhältlich.
    Einfach mal vorbeischauen.




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    Hallo Olek,
    hallo Kartonmodellfreunde!


    Leider ist der Kalender 2017 ausverkauft und der Abverkauf hat mich überrascht.
    Soweit ich es überblicke, ist es der erste Kalender den wir verlegten, der bereits
    vor Weihnachten ausverkauft war! Wir können also in diesem Jahr mit der Auswahl
    der Modelle nicht danebengelegen haben.





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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    einen nicht alltäglichen Kartonmodellbogen hat London Papers Ltd.
    aufgelegt. In den Docks von Bridgwater in Somerset, Großbritannien
    gibt es eine Tierfuttermühle.
    Das Modell zeigt den Zustand aus den 1970er Jahren. Heute zeigt der
    Landwirtschaftsbetrieb durch Anbauten an der Rück- und Seitenseite
    und den Abriss eines Kamiens, ein anderes Bild.
    Das Modell passt mit einer Größe von ca. 200 x 100 x 140 mm sehr
    gut in ein Diorama.














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    Hallo Jürgen,


    ich verstehe Deine Bedenken.
    Beim Bau eines Schiffes sollte wirklich ein stabiler Rumpf entstehen.
    Aber wird ein solcher nur mit unzähligen Spannten erreicht?
    Einige Konstrukteure gehen seit einigen Jahren einen anderen Weg um eine
    stabile Konstruktion zu erreichen. Eine Konstruktion mit 20, 30 Spannten ist
    in den meisten Fällen nicht der Stabilität geschuldet, sondern dem Umstand,
    dass diese Konstruktionsart schon seit Jahrzehnten angewand wir und dem
    Verlag eine große Bogenzahl pro Modell ermöglicht. Große Bogenzahlen
    rechtfertigen in vielen Augen einen hohen Preis. Mit Stabilität des Modells
    hat das wenig zu tun.
    Wenn der Modellbauer an der Stabilität zweifelt, hat er zwei Möglichkeiten.
    Eine die ihn herausfordert, durch zusätzliche eigene Spannten mehr Stabilität
    zu erreichen.
    Oder, er verzichtet auf das Modell. Eine Entscheidung, die bei diesem Preis-
    leistungsverhältnis aber unverständlich erscheint.


    Ein Bild aus der Bauanleitung habe ich hier mal eingestellt.








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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    pünktlich zu Weihnachten erscheint im HD-M-V Verlag Heidelberg
    ein Großmodell der „HMHS Britannic“, dem Schwesterschiff von der
    „RMS TITANIC“ und der „RMS OLYMPIC“.
    Mit 24 Bogen und einer Länge von 1,08 Meter ist es eines der
    größten Kartonmodelle im Maßstab 1:250 aus dem HD-M-V Verlag.
    Der Bogen wurde im professionellem Sechsfarbendruck hergestellt!








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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    2017 wird der „Wasserbahnhof“ in Mülheim an der Ruhr 60 Jahre alt.
    Zum Jubiläum wurde von den Betrieben der Stadt Mülheim an der Ruhr (BtMH)
    und dem HD-M-V Verlag Heidelberg ein Kartonmodell des Wasserbahnhofs in
    einer Auflage von 2.500 herausgegeben.
    Das Modell ist im Maßstab 1:250 und hat eine Größe von ca. 230 x 175 x 70.










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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    Micromodels London Ltd. hat in diesem Jahr einen Kalender für das Jahr 2017
    herausgegeben.
    Das Format, ca. 42 x 30 cm.
    Aus den 71 Karten können 18 Modelle aus allen Sparten des Kartonmodellbaus
    gebaut werden.
    Schiffe, Häuser, Lokomotiven, Flugzeuge uvm.


    Mit einem Preis von 49,99, das entspricht einen Modellpreis von durchschnittlich
    2,78 Euro, ist der Kalender recht preiswert.


    Bei kamobo.de ist der Kalender unter: Kalender 2017 sofort bestellbar.








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    Liebe Micromodels-Freunde,


    die Bauteile des Modell Nr. 47, die Obere Burg (Heidelberg) sind auf
    14 Karten untergebracht.
    Zunächst sollten alle Karten geritzt werden.



    Bild 1
    Die 14 Karten



    Bild 2
    Die Schnitt- bzw. Klebekanten der Bauteile 1 und 1a werden im rechten
    Winkel aus dem Bogen getrennt ...



    Bild 3
    ... und durch aufkleben auf einen 1 – 2 mm starken Karton verstärkt.




    Wird fortgesetzt.








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    [size=14]Liebe Kartonmodellbauer,


    das neuste Modell von Micromodels-London, die Obere Burg Heidelberg, werde
    ich hier in einem Baubericht vorstellen.


    Zunächst einige Daten zur Oberen Burg, welche nicht identisch mit dem Heidelberger
    Schloss ist!:


    Geschichte:
    Die Obere Burg, auch Alte Burg, Altes Schloss, Burg zu Berge genannt, ist eine
    abgegangene Höhenburg auf dem Kleinen Gaisberg über dem Heidelberger Schloss
    in Heidelberg in Baden-Württemberg. Die Anlage bestand wie das Heidelberger
    Schloss bereits im hohen Mittelalter, wurde aber 1537 durch Blitzschlag und
    Explosion von Pulvervorräten zerstört. Die Stelle der Burg ist heute im Wesentlichen
    mit der Molkenkur überbaut.


    Urkundliche Hinweise auf eine Burg in Heidelberg gibt es ab 1225. Bis 1294 wird
    jeweils nur eine Burg genannt, im Jahr 1303 dann erstmals zwei Burgen. Künftig
    wurden die Burgen nach ihrer Lage unterschieden, wobei die Burg bei der heutigen
    Molkenkur als Obere Burg bezeichnet wurde, da sie höher liegt als die Burganlage
    an der Stelle des heutigen Heidelberger Schlosses auf dem Jettenbühl. Ob die Anlage
    bei der Molkenkur älter als das Schloss auf dem Jettenbühl ist, kann ohne größere
    Ausgrabungen nicht gesagt werden. Gefundene Architekturteile im Heidelberger
    Schloss legen auch dort eine Datierung im 13. Jahrhundert nahe. Eine einhellige
    Meinung darüber, welche der Burgen älter ist, hat sich auch unter Berücksichtigung
    archäologischer Befunde im Stadtbereich, wo man die zugehörigen Burgweiler
    verorten wollte, lange Zeit nicht gebildet.
    Erst jüngste Befunde legen den Schluss nahe, dass die obere Burg die einst
    bedeutendere Burg ist und sich ihr zugehöriger Burgweiler im Bereich der
    Peterskirche befand. Bedeutungsniedergang der Oberen Burg, starke bauliche
    Veränderungen im Bereich der Peterskirchensiedlung und die Stadtgründung
    Heidelbergs mit ummauerter Stadt im Bereich des heutigen Altstadtkerns fallen
    mit dem Aufschwung des heutigen Schlosses zusammen. Gleichwohl gibt es aber
    auch Anzeichen, dass die Siedlung bei der Peterskirche sogar älter als die Obere
    Burg gewesen sein und in keiner Beziehung zu dieser gestanden haben könnte.
    Die Obere Burg und die außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern gelegene
    Peterskirche waren im späten Mittelalter dennoch beide schon Relikte aus der
    Zeit vor der Stadtgründung.
    Bei der pfälzischen Landesteilung 1338 wurde mittels der Formulierung
    Haydelberg burg und stat und die ober burg ein näherer Bezug des heutigen
    Schlosses zur Stadt hergestellt, ab der Mitte des 14. Jahrhunderts war das
    heutige Schloss dann Residenzburg der Kurpfalz, während die obere Burg in
    den späteren Urkunden nur noch selten vorkommt und ab dem 15. Jahrhundert
    auch schon als alt bezeichnet wird.
    1364 war die obere Burg mit kurpfälzischen Wächtern besetzt. 1503 waren
    drei hackenbussen auf dem alten Schloss. 1515 erging ein Verbot an Studenten,
    sich im Umkreis des alten Schlosses aufzuhalten. Trotz der dünnen urkundlichen
    Lage erscheint die Burg 1485 auf der ältesten bekannten Ansicht Heidelbergs
    auf einem Holzschnitt aus der Werkstatt von Johann Prüss und 1526/27 auf
    einer Ansicht von Sebastian Münster als markanter Bestandteil des Stadtbildes
    oberhalb der Residenzburg. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Burg spätestens
    seit der Aufwertung des heutigen Schlosses zur Residenz ein Teil von deren
    Verteidigungssystem und sicher aufgrund der exponierten Lage auch ein Machtsymbol
    der Kurfürsten war. Das an die Studenten ergangene Aufenthaltsverbot könnte mit der
    Aufbewahrung von Explosivstoffen auf der oberen Burg zusammenhängen.
    Ein Blitzschlag am Nachmittag des 25. April 1537 löste eine Explosion im
    Pulvermagazin der Burg aus, in dem sich nach archivalischen Quellen 200 Tonnen
    Pulver befunden haben sollen. Die Geschehnisse sind durch einen Brief eines
    Augenzeugen, des pfälzischen Humanisten Jakob Micyllus, überliefert. Er berichtet
    von der weitgehenden Zerstörung der ganzen Anlage innerhalb eines einzigen
    Augenblicks. Unter den neun Bewohnern der Vorburg gab es fünf Verletzte und z
    wei Tote. Durch die gewaltige Explosion wurden Steine in weitem Umkreis durch
    die Luft geschleudert. Beim Palas des unteren Schlosses wurde ein Mann von einem
    herabstürzenden Stein getroffen.



    Der Merian-Stich von 1620 zeigt noch Mauerreste der Burg
    Das von der Burg übrig gebliebene Steinmaterial hat man wohl rasch für die
    umfangreichen Bauvorhaben Ludwigs V. verwendet, denn sie war bald größtenteils
    abgetragen. Schon in Sebastian Münsters Cosmographia von 1550 sind nur noch
    wenige Grundmauern der Burg dargestellt. 1617 erwähnte ein englischer Reisender
    die Ruine in seinem Reisetagebuch. Auch Matthäus Merian zeigt in seinem
    Stadtpanorama Heidelbergs von 1620 noch Mauerreste an der Stelle der oberen
    Burg und erwähnt in der Bildlegende die Zerstörung durch Explosion.


    © WIKIPEDIA Obere Burg (Heidelberg)





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    Hallo Olek,


    mir ist bewusst, dass Du nichts von Bauanleitungen hältst. :D
    Dein Bau beweist, dass dieses Modell auch ohne das Lesen der Bauanleitung
    ein akzeptables Modell hergibt. Wenn man die Bauanleitung zur Hand nimmt,
    ist das Ergebnis sicher noch eindrucksvoller. 8)






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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    es ist schon erstaunlich, welche Vielfalt an Modellen Richard bis heute
    konstruiert hat und auch noch weiter konstruiert. Dazu aber später mehr.
    Wie schon erwähnt, war der Empfang sehr herzlich und Richard zeigte
    uns seine Räumlichkeiten im Hause.



    Hier ein Ölgemälde, welches ihn mit seinem Großvater zeigt.




    Besonders interessant war sein Arbeitsplatz, an dem ein Großteil seiner
    Modelle entstand. Richard „verachtet“ den Computer und erarbeitet seine
    Modelle mit der Hand. Auf die Frage, ob er bei der Vielzahl der gleichen
    Bauteile mit Schablonen arbeite, antwortete er, dass jedes Bauteil ein
    Unikat sei und individuell gezeichnet und auch von Hand coleriert sei.





    Hier das Weißmodell seines ersten Kartonmodells, ein Oldtimer, eine
    Auftragsarbeit für einen Verlag.





    Später mehr ...











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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    am 23. August traf ich den Meister des Kartonmodellbaus in Prag.
    Die Rede ist von Richard Vyškovský dem 87jährigen Meister des
    Kartonmodellbaus, der an die 500 Kartonmodellbogen konstruierte
    und verlegt, und noch weitere Modelle in Arbeit hat.
    Anlass des Treffens war ein Vielfältiges. Seit der Kartonmodellaus-
    stellung seiner Werke im Jahre 2007 im Kartonmodell-Museum
    Heidelberg ist Richard Vyškovský auch ein Begriff in der deutschen
    Kartonmodellbauerszene. Und stetig wächst die Beliebtheit seiner
    Modelle auch in Deutschland.
    Bei der 2007 stattgefunden Ausstellung waren über 300 Modelle und
    die Mittelalterliche Stadt des Meisters ausgestellt. Seitdem verbindet
    uns eine respektvolle Freundschaft.


    Das der Elan Richards zum Kartonmodellbau, trotz seines hohen Alters
    von 87 Jahren ungebrochen ist, konnten Gerlinde und ich beim Treffen
    wahrnehmen. So werden zur Zeit die Räumlichkeiten in der Velehradská
    854/22 in Prag 3 saniert und renoviert. Den Fortschritt der Arbeiten
    konnten wir in Augenschein nehmen. Wenn alles nach Plan läuft, werden
    die Räumlichkeiten in Kürze wieder fürs Publikum zugängig sein.


    Der Empfang von Gerlinde und mir durch Richard war bei unserem Besuch
    sehr herzlich. Gegenüber Gerlinde lies Richard seinen ganzen Wiener Charm
    spielen. Neben dem Austausch der Gedanken zum Kartonmodellbaus
    allgemein und der Situation in Tschechien und Deutschland lag beiden
    Seiten besondes am Herzen, die privaten wie geschäftlichen Beziehungen
    auszubauen. Darüber später mehr.


    Hier zunächst einige Bilder von Modellen des Meisters.




    Das war 2007



    Besuch 2016










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    Oft werden wir gefragt, weshalb sind die Kartonmodellbogen vom HD-M-V und Kamobo.de
    so günstig und doch so gut?


    Der Kunde profitiert, weil wir beim Drucken unserer Kartonmodellbogen von der Nutzung
    des “ Printing-on-demand-Verfahrens” bei unserer Druckerei und den Lieferanten profitieren!
    Es werden also nur kleine Stückzahlen gedruckt und geordert, die in überschaubarer Zeit auch
    abverkauft werden können. Dies spart vor allem horende Lagerkosten und wir haben daher
    keine geldverschwendenden Lagerbestände die wir nicht, wie andere Anbieter, auf die
    Kartonmodellbogen aufschlagen müssen.
    Bei unseren Lagerbeständen machen wir gerne Abstriche, nicht aber bei der Qualität unserer
    Kartonmodellbogen!
    Bei HD-M-V Kartonmodellbogen profitieren Sie also jederzeit von den senationell niedrigen
    Verkaufspreisen!






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    Hallo Hermann,


    wir lieben Kritiker!
    Aber noch mehr lieben wir Mitglieder die hier konstruktiv schreiben.
    Unser Forum, und das wurde schon an anderer Stelle mehrfach geschrieben,
    unterscheidet sich von anderen Kartonmodellforen. Das Anliegen unseres
    Forums ist in der Hauptsache, Neuheiten aus unseren Verlagen vorzustellen.
    Wir legen weniger Wert auf die "Selbstdarstellung" einzelner Kartonmodellbauer.
    Bei uns steht eindeutig das Kartonmodell im Vordergrund.
    Soll heißen, jeder ist eingeladen hier seine Bauleistungen vorzustellen.
    Den „Kommentatoren“ von Beiträgen bitten wir auf sogenanten „Füllfunk“ zu
    verzichten.







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    Ja, "haralds",


    aber 600 Seiten stark.
    Und auch die dritte Auflage war nach 5 Wochen verkauft!
    2/3 davon gingen in die USA! Da wird heiße Luft sicher mehr geordert
    als in Österreich und Deutschland.


    Wurde bei eBay nicht vor kurzem erst ein Band der Erstauflage versteigert?
    Man muss halt die Augen offen halten!


    Junge, hier nicht nur immer nörgeln, sondern auch mal ein Exemplar kaufen!


    Ich kann Dir aber auch ein Exemplar aus meinen Bestand zum Preis von 179,90
    nach Österreich liefern. Dazu bedarf es nur eine Email mit Deiner Anschrift und
    eine Vorausüberweisung. So einfach kannst Du an ein Exemplar kommen.









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    Olek nur keine Hektik.


    Eigentlich sind die Zusammenkünfte doch etwas Schönes. Neben den Gedanken-
    austausch werden die Ideen doch gegenseitig befruchtet. Dass da schon einmal
    einige Überschneidungen bei den Modellen vorkommen können, ist doch ganz
    natürlich. Du musst nicht gleich bei allen eine Verschwörung wittern. Dass es
    im Rattenpack eine fiese Ratte gibt, möchte ich aber vorerst noch auszuschließen,
    sind doch einige bereits für andere Verlage tätig gewesen und haben dort einige
    Modelle ins Portfolio eingebracht, welche jetzt das Licht der Kartonmodellwelt
    erblicken. Jeder Verlag hat so seine Schubladen, die gefüllt mit Modellen sind,
    die nach Bedarf dann veröffentlicht werden. Es ist auch immer eine finanzielle
    Frage, in welchen Rhythmus ein Verlag Modell verlegt.
    Gerade bei den Hafenmodulen besteht die Gefahr, dass sich einige Bogen gleichen.
    Verstärkt wird dies, wenn ein Konstrukteur den Verlag wechselt und Modelle
    schon an seinen alten Heimatverlag abgetreten hat. Ich möchte dich nur an
    unsere Arbeiten für RoKo-Modellbau erinnern, wo wir einige Hafenmodule
    konstruiert haben. Nebenbei haben wir gleichzeitig auch Hafenmodule für
    den HD-M-V Verlag entwickelt und veröffentlicht. Die einzelnen Verlage haben
    also kein exklusiv Recht, an den Hafenmodulen und so kann es vorkommen,
    dass sich einige Veröffentlichungen etwas "beißen". Aber damit sollten wir
    leben können. Dem Kunden wird es freuen, eine reichhaltige Auswahl von
    Bogen zu haben.
    Und für den Dioramabau kann dies nur von Vorteil sein, zumal beim HD-M-V
    Verlag auch der Bogenpreis noch stimmig ist.
    Aber klärende Worte bei der nächsten Zusammenkunft dürften nichts schaden.






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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    als Mitglied im Freundeskreis Wilhelmshavener Modellbaubogen wurde mir heute
    das Mitgliederblatt Nr. 106 des Möwe-Clubs zugestellt.
    Eine Mitteilung in diesem Mitteilungsblatt bedarf eine besondere Beachtung. Eine
    Mitteilung, die besonders in der Rebhabilitierung eines Mannes geschuldet ist, der
    in der Vergangenheit durch einige Beiträge in den deutschen Foren bereits als
    Urheberrechtsverletzer und Plagiator vorverurteilt wurde, Herrn Siegfried Wolter,
    Betreiber des Möwe-Verlags.


    Wie bekannt ist, hatte der Möwe-Verlag Wilhelmshaven in der Vergangenheit mit
    dem unschönen Vorwurf von Urheberrechts- und Copyrightverletzungen vor dem
    Landgericht Hamburg durch Frau Fentens und Herrn Fentens (geb. Scheurer),
    bekannter in der Kartonmodellbauszene als "Benjamin", zu kämpfen. In wie weit
    diese Vorwürfe, die Geschäfte des Verlages schadete, ist mir nicht bekannt, dürften
    aber erheblich gewesen sein.
    Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen! Eigentlich wäre jetzt eine Rehabilitation
    durch die Foren, die Veröffentlichungen der vorverurteilenden Meinungen erlaubten,
    angebracht. Es wird sich aber zeigen, dass jetzt erst einmal die Köpfe in den Sand
    gesteckt werden.


    Kommen wir jetzt aber zum Punkt!
    Hier lasse ich am besten Herrn Wolter, durch seine Mitteilung im Mitteilungsblatt
    Nr. 106 im Auszug selber sprechen.


    "Zu dieser sehr wechselvollen Geschichte gehört
    für mich auch der zweimalige erfolglose
    Versuch, den Verlag in andere und jüngere Hände
    zu übergeben, sowie dann auch noch jetzt
    die gerichtliche Auseinandersetzung vor dem
    Landgericht Hamburg mit Frau Fentens und
    Herrn Fentens (geb. Scheuer) um Urheberrechte
    und Copyrights. Das war auch der Grund,
    dass wir dieses Jahr nicht in Dortmund waren
    und auch diese Möwe einige Warteschleifen
    einlegen musste. Ich wollte erst das Ende der
    Gerichtsverhandlung abwarten. Aber jetzt geht
    es wieder steil aufwärts! Beide Fentens haben
    etwa eine Woche vor Verhandlungsbeginn in
    diesem Mai vor dem Landgericht Hamburg alle
    Vorwürfe gegen mich und unseren Verlag sowie
    die Klage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen
    kommentarlos zurückgezogen! Mein
    Hamburger Rechtsanwalt (übrigens einer der
    bekannteren Urheberrechtsspezialisten in
    Deutschland) hat mich nunmehr informiert, daß
    wir den im Jahr 2004 neu konstruierten und
    damals unter dem Namen „Fregatte Bremen“
    veröffentlichen Bausatz, den ich 2014 noch
    einmal etwas überarbeitet und in „Fregatte
    Karlsruhe mit Schwesterschiffen“ umbenannt
    hatte, jetzt auf den Markt bringen können.
    Außerdem hat mich das Landgericht Hamburg
    in einer Korrespondenz persönlich informiert,
    daß Frau Fentens und Herr Fentens mit ihren
    jeweiligen Kindern nach Australien ausgewandert
    sind, unabhängig davon, ob Frau Fentens in
    Deutschland noch eine kleine Firma unterhalte
    und/oder hier auch noch mit einem Wohnsitz
    gemeldet sei.
    Ich hoffe, daß dieses Kapitel nun endgültig
    damit abgeschlossen ist und ich mich wieder
    meiner Hauptaufgabe uneingeschränkt widmen
    kann, unserem Hobby."




    Soweit die Informationen aus erster Hand.


    Diese Information lasse ich hier einmal kommentarlos stehen, damit
    sich ein jeder sein eigenes Bild machen kann.








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    Liebe Kartonmodellfreunde,


    ich bewundere den Mut der Flensburger Kartonmodellfreunde, die es sich zur
    Aufgabe gemacht haben ein Archiv des Kartonmodellbaus einzurichten.
    Meine Hoffnung ist, dass dieses Projekt nicht wieder, wie es beim Kartonmodell-
    Museum Heidelberg der Fall war, durch die Protagonisten des Kartonmodellbaus
    selber wieder zunichtegemacht wird.


    Über 10 Jahre haben wir in Heidelberg ein Museum inclusive Archiv mit über 10.000
    antiquarische Kartonmodellbogen betreiben. Statt durch die Foren und deren
    Mitgliedern eine positive Resonanz zu erfahren, wurden wir ignoriert, ja sogar
    bekämpft! Altersbedingt und weil sich keine Freunde des Kartonmodellbaus
    fanden, die das Museum oder das Archiv übernehmen wollten, hatten wir uns
    entschlossen, alles aufzugeben. Die Modelle des Museums wurden an Interessenten
    verschwenkt und das Archiv aufgelöst und ein Teil der hochwertige Bogen
    veräußert, um mit dem Erlös die gegen uns angestrengte Gerichtsverfahren finanziell
    zu stemmen. Dieses Museum mit einem umfangreichen Archiv wurde also auch
    von "Freunden" des Kartonmodellbaus systematisch durch Ignoranz und provoka-
    tiver Nichtbeachtung in den Untergang getrieben.


    Wie aus den kontroversen Diskussionen in den Kartonmodell-Foren zu ersehen ist,
    bahnt sich bereits im Vorfeld wieder einmal die gleiche Situation an. Ein guter
    Gedanke wird von den gleichen Leuten, die bereits massiv gegen ein Kartonmodell-
    Museum in Heidelberg waren, niederdiskutiert.


    Den Kollegen in Flensburg wünsche ich alles Gute zum Gelingen ihrer Idee und
    warne gleichzeitig vor die Neider, die schon in Lauerstellung liegen, um das Projekt
    nach gewohnter Manier zu torpedieren und mit Sicherheit nicht unterstützen werden.







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